Die Räuber

Berliner Ensemble

Bereits die Uraufführung 1782 von „Die Räuber“ in Mannheim war ein Skandal und machte den erst 22-jährigen Schiller über Nacht berühmt. Sein Stück wurde als revolutionär eingestuft und zensiert, Schiller musste Konsequenzen ziehen, ließ Familie und Heimat zurück und flüchtete.

„Die Räuber“ ist ein Stück mit extrem hoher Grundwut, das immer wieder auch die Faszination und Anziehungskraft des Abgründigen, Gewalttätigen und Bösartigen herauskitzelt. Dementsprechend laut inszeniert Regisseur Leander Haußmann die Geschichte der Brüder Franz und Karl Moor, die zwischen Machtgier und Menschlichkeit lavieren, am Berliner Ensemble als bombastisches Spektakel.

Ein wichtiger Bestandteil des Bühnenbildes sind LED-Paneele von Schnick-Schnack-Systems. Sie verstärken als Videofläche sowie als reine Lichtfläche die Wirkung Lichtstimmung.

In der hängenden Fläche sind 18 LED-Paneele im Einsatz, bei der kleineren stehenden Fläche sind 8 verbaut. Angesteuert werden die Paneele mit Coolux Pandoras Box in Verbindung mit GrandMA 2.

Die Videoinhalte wurden von einem Designer vorgefertigt und während der Proben an der entsprechenden Stelle in die Produktion eingefügt.

Shortfacts Die Räuber

Projekt

videobespielbare Flächen auf der Bühne

Verbaute Technik

Licht

Ulrich Eh

Fotos

Berliner Ensemble